Aktuelle Interviews, Gastbeiträge und Pressemitteilungen sowie Termine werden hier veröffentlicht. 

thumb rein ins grüne raus in die stadt renate künast 1024x723.jpgRenate Künast Pressefoto
Foto: Laurence Chaperon

Pressemitteilungen aus dem Bundestag

02.
März
2021

Zur Studie für mehr Tierschutz erklären Renate Künast, Sprecherin für Tierschutz und Friedrich Ostendorff,...


01.
März
2021

Zu den Umbaukosten für die Tierhaltung erklären Renate Künast, Sprecherin für Tierwohl und...


02.
Februar
2021

Zur Geflügelpest und Videoaufnahmen aus Putenmastanlagen des Vorsitzenden des Verbands Deutscher Putenerzeuger (VDP), Thomas...


Weitere Pressemitteilungen und Veröffentlichungen

Wir möchten den Betroffenen einen klaren und rechtssicheren Weg ermöglichen, Ihr „Recht auf selbstbestimmtes Sterben“ umsetzen zu können.

Gastbeitrag

Sterbehilfe: Die Selbstbestimmung muss gesichert sein

"Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vor knapp einem Jahr steht die Frage, ob und welche gesetzliche Regelung zur Durchsetzung des „Rechts auf selbstbestimmtes Sterben“ wir brauchen. Sterbehilfe findet statt, viele fragen sich wie damit umzugehen ist. Zum Beispiel fragt man sich das in Seniorenheimen, in denen nun externe Beratung über die Rechte im Alter stattfindet oder auch in der Ärzteschaft. Die Verfassungsbeschwerde eines Ehepaares, das den Zugang zu tödlichen Medikamenten einklagen wollte, hat das Bundesverfassungsgericht unlängst als unzulässig abgewiesen, weil es der Regelung des Gesetzgebers nicht vorgreifen wolle. In dem Grundsatzurteil hat das Bundesverfassungsgericht die Entscheidung des Einzelnen, dem eigenen Leben entsprechend seinem Verständnis...

Interview

Colonia Dignidad: Der lange Weg der deutschen Aufarbeitung

1961 gründet Paul Schäfer in Chile die Colonia Dignidad. Der Deutsche genießt wohlwollende Unterstützung aus der Heimat, vor Ort hat das Projekt lange einen guten Ruf. Seinen Anhängern verheißt Schäfer das Paradies auf Erden, dabei ist es eine Hölle. In einem Beitrag von Deutschlandfunk Kultur habe ich über die Schwierigkeiten der deutschen Aufarbeitung der Schrecken der Colonia Dignidad und meine Arbeit in der Gemeinsamen Kommission zu diesem Thema gesprochen. Der Beitrag kann hier nachgelesen und nachgehört werden.

Was mich aber am meisten umtreibt, ist das schummrige Licht, das auf Politik, Journalismus und demokratische Prozesse geworfen wird.

Gastbeitrag

Warum der exklusive Schein um Clubhouse trügt

"Der seit Tagen anhaltende Hype um Clubhouse hat mich von Beginn an irritiert. Es handelt sich um eine Audioplattform, bei der Nutzer*innen in beliebigen Räumen zu allen möglichen Themen eine Unterhaltung starten können. Zu Beginn als innovative App mit neuen Beteiligungsmöglichkeiten für alle gefeiert, tummeln sich hierzulande doch sehr viele Journalist*innen und Politiker*innen im Gespräch miteinander auf der Plattform. Heraus kommt also eine Art "exklusiver Stammtisch. Ich zweifle, dass das bisher einen Gewinn eingebracht hat. Zumindest nicht für die Demokratie. Mitdiskutieren kann nur, wer ein teures iPhone besitzt und eine persönliche Einladung durch ein Clubhouse-Mitglied erhält. Denjenigen, die diese Eintrittshürden überwinden, scheint unter anderem ein Blick hinter die...

Tierversuche Demo-Sticker Photo by Bekky Bekks on Unsplash

Tierversuche: Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Tierschutzgesetzes

Wie schon beim Kükentöten handelt diese Bundesregierung auch beim Schutz der jährlich sieben Millionen Versuchstiere nach dem Motto „zu spät, zu wenig“. Was in verschlossenen Laboren mit Tieren geschieht hat Ministerin Klöckner lange nicht interessiert. Erst auf Druck der EU Kommission und einem Vertragsverletzungsverfahren widmete sich die Bundesministerin diesem so drängenden Thema. Bereits im Jahr 2016 haben wir Grüne in einem Gutachten die gravierenden Mängel bei der Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie aufgezeigt. Andere Länder sind längst weiter und setzen den Schwerpunkt auf die Erforschung von Alternativen. Wenn Deutschland den Anschluss an die Spitzenforschung nicht verlieren will, dann muss jetzt gegen gesteuert werden. Mit diesem Gesetzentwurf...

Fleischatlas 2021: Immer weniger Tiere immer besser halten

 Das Modell Billigfleisch ist eben nicht das größte Glück wie uns angepriesen wird. Die Fleischindustrie funktioniert heute durch Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur. Das ist kein Glück, sondern gefährdet unsere Gesundheit und unsere Lebensgrundlagen. Die gute Nachricht aber lautet, dass besonders junge Verbraucher*innen sich gesund ernähren, Tiere und das Klima schonen wollen. Daher steigt die Nachfrage nach pflanzlichen Produkten aus Soja, Erbsen und Lupinen stetig. Neue Produkte werden kommen, die Entwicklung schreitet fort. In der Verbindung von Tierschutz und Ökologie steckt aber auch eine Chance für mehr regionale Wertschöpfung. Tierische Produkte müssen verpflichtend gekennzeichnet werden, die rechtlichen Tierhaltungs-Standards müssen deutlich angehoben...

Wir brauchen verbindliche Regeln, um wie viel Prozent die Hersteller Zucker und Fette reduzieren sollen – und bis wann.

Interview

Es bleibt sehr kompliziert, sich in Deutschland ausgewogen zu ernähren

"Grünen-Politikerin Renate Künast will, dass der Zuckerkonsum sinkt. Die frühere Verbraucherschutzminsiterin fordert eine verpflichtende Lebensmittel-Ampel. Für eine gesunde „Ernährungsumgebung“ hält sie indes noch weitreichendere Regulierungen für erforderlich." Lest hiermein Interview in der Welt über aktuelle Herausforderungen beim Thema Ernährung: Reduktion von Zucker, Lebensmittelkennzeichnung und Werbung durch die Lebensmittelindustrie.  

Hass und Hetze muss niemand von uns aushalten. Wandeln wir sie um in Energie, um gemeinsam dagegen zu kämpfen!

Buchbeitrag

Warum wir uns gegen Hass und Hetze wehren müssen

Michael Wedell und Georg Milde haben zum 40 jährigen Jubiläum der Grünen das Buch "Avantgarde oder Angepasst? - Die Grünen - eine Bestandsaufnahme" im Ch. Links Verlag herausgegeben. Mehr Informationen zu dem Buch gibt es hier . Auszug aus dem Kapitel "Warum wir uns gegen Hass und Hetze wehren müssen" von Renate Künast: "Ich schreibe dies im Mai 2020. Die Corona-Pandemie unser Leben und die mediale Berichterstattung. Während das Klima-Thema zeitweise  in den Hintergrund gedrängt wurde, werden andere  gesellschaftliche Probleme umso sichtbarer: Hass, Hetze und Desinformation. Hass wird...

Die These, es gäbe keine Meinungsfreiheit, war wohl der erste große Fake, der in der jüngeren Geschichte erfolgreich gesetzt wurde.

Vorwort

Political Correctness – Warum nicht alle alles sagen dürfen

"Political Correctness" ist ein öffentlich heiß diskutiertes Thema. Die Soziologin Prof. Dr. Nina Degele hat ein tolles Buch über diesen Begriff und den öffentlichen Diskurs darüber geschrieben, für das ich ein Vorwort beitragen durfte. Mehr zu dem Buch "Political Correctness - Warum nicht alle alles sagen dürfen" aus dem Beltz Verlag erfahrt ihr hier.  Auszug aus dem Vorwort von Renate Künast: "Was passiert hier eigentlich gerade? Es ist mehr als fünf Jahre her, dass ich mir beim Blick in meine Social Media Accounts immer...

Pressemitteilung

Wissen was drin ist? Fehlanzeige!

16.06.20 I Anlässlich der heute vorgestellten Studie des AOK-Bundesverbandes zur Ernährungskompetenz in Deutschland erklärt Renate Künast, Sprecherin für Ernährungspolitik:

 

"Die Studie des AOK-Bundesverbandes zeigt, mit der Ernährungskompetenz in Deutschland ist es nicht weit her. Das muss sich ändern. Besonders, weil zugleich die Zahl von ernährungsbedingten Krankheiten wie Diabetes und Co. wirklich besorgniserregend ist. Eine bessere Ernährungsbildung ist daher notwendig, aber sie reicht definitiv nicht aus.

 

Was wir vor

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Pressemitteilung

Krise als Beschleuniger der Ernährungswende

11.06.20 I Zur Debatte um regionale und saisonale Lebensmittel erklärt Renate Künast, Sprecherin für Ernährungspolitik:

 

"Der Anblick leerer Lebensmittelregale war in den vergangenen Wochen und Monaten kein seltener. Viele Menschen hamsterten aus Angst, nichts mehr zu essen zu haben. Regionalität kann hier einen effektiven Beitrag für mehr Versorgungssicherheit, aber auch für mehr Klimaschutz leisten. Wir dürfen uns nicht immer mehr an Importen ausrichten, sondern müssen mehr auf regionale  saisonale und vielfältige Lebensmittel

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