weibnar hass und desinfo coronaBereits Anfang Februar sprach die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Zusammenhang der Corona-Krise von einer "massiven Infodemie", einer unübersichtlichen Flut mit Informationen über das Corona-Virus. Darunter mischt sich eine Vielzahl an Desinformationen, also bewusst irreführenden oder schlicht falschen Informationen.

Hinter diesen stecken verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Autoritäre Staaten fahren gezielte Kampagnen, um das Krisenmanagement der EU zu unterminieren und eigene Strategien als Erfolge zu vermitteln. Auf ominösen Webseiten werden krude Gesundheitstipps verbreitet, um eigene Produkte zu vermarkten. Und wir sehen eine zunehmende Ausbreitung von Verschwörungstheorien. Auch der Verfassungsschutz warnt inzwischen vor der Instrumentalisierung dieser Krise durch Rechtsextreme, die daraus Hass und Hetze schüren und das Vertrauen in die Demokratie zerstören wollen.

Renate Künast spricht mit Thea Suh und Dr. Matthias Quent über anti-asiatischen Rassismus in der Corona-Krise, die zunehmende Verbreitung von Verschwörungsmythen und die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen. Welche Akteure stehen hinter den Desinformationen und rassistischer Hetze? Welche Rolle spielen die sozialen Medien in deren Verbreitung? Und vor allem: Was müssen Internet-Plattformen, Politik und Zivilgesellschaft jetzt tun, um dieser Gefahr wirksam entgegenzutreten?

04.
Juni
2020

Anmeldung

Das Webinar aus der Reihe "Mit digitalen Lösungen durch die Corona-Krise" könnt ihr auf der Seite der Grünen Bundestagsfraktion hier nachschauen.