Wie wir unsere Lebensmittel herstellen und konsumieren ist eine zentrale Frage unserer Zeit. Die fortschreitende Industrialisierung der Lebensmittelproduktion geht auf Kosten von Umwelt, Klima und unserer Gesundheit. Schadstoffe und zu viel Zucker, Salz und Fett haben in unserem Essen nichts zu suchen. Als Sprecherin für Ernährungspolitik setze ich mich für eine Ernährungswende, hin zu gutem, gesunden und bezahlbaren Essen für alle, zu mehr Nachhaltigkeit und konsequentem Verbraucherschutz ein. Damit das Lebensmittelangebot wieder stimmt, Essen uns gesund und nicht krank macht, Verbraucher*Innen wissen was drin ist, Lebensmittel auf unseren Tellern und nicht in der Tonne landen und Landwirtschaft und Umwelt beim Herstellen nicht zu Schaden kommen.

Online-Diskussion

„Digital Food Cultures: Wie digital schmeckt die Zukunft?“ bei der IGW 2021

Am 20.01.2021 habe ich bei den "Reframing the Future" – Talks auf der digitalen Grünen Woche 2021 zum Thema „Digital Food Cultures: Wie digital schmeckt die Zukunft?“ diskutiert. Wir haben u.a. darüber gesprochen, wie die Digitalisierung unsere Lebensmittelwelt verändert. Mit dabei waren: Mengting Gao, Gründerin Kitchen Stories Per Meuerling, Blogger Berlin Food Stories Fabio Ziemßen, NX-Food. Moderiert wurde der Talk von Olaf Deininger und Hendrik Haase, die das Buch "Food Code" verfasst haben. Zum Video geht es hier!

Online-Diskussion

"Zukunft der Landwirtschaft – Ernährungswende jetzt!" bei der IGW

Bei unserer Fachveranstaltung "Ernährungswende jetzt!" haben wir am 18.01.2021 über eine Ernährungswende für gutes, gesundes und bezahlbares Essen für alle, für mehr Nachhaltigkeit und konsequenten Verbraucherschutz diskutiert. Mit dabei waren: Renate Künast MdB, Antje Schubert (Iglo Deutschland GmbH), Prof. Dr. Achim Spiller (Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft) und Peter Röhrig (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft). Schaut doch mal rein:

Online-Diskussion

"Zukunft der Landwirtschaft – Gutes Essen ist grün!" bei der IGW

Wir brauchen eine Agrar- und Ernährungswende - hin zu einer grünen Landwirtschaft und Ernährung, die Klima und Umwelt schützen. Mit der Online-Reihe „Zukunft der Landwirtschaft“ zur Internationalen Grünen Woche 2021 zeigen wir, wie die grüne Bundestagsfraktion den Wandel zu einer zukunftsfähigen, ökologischen und tiergerechten Landwirtschaft und Ernährung gestalten möchte. Bei unserer Auftaktveranstaltung „Zukunft der Landwirtschaft - Gutes Essen ist Grün!" am 15.01.2021 anlässlich der digitalen Internationalen Grünen Woche 2021  haben wir mit namhaften Akteuren über den Umbau der Land-und Ernährungswirtschaft gesprochen. Mit dabei waren: Renate Künast MdB, Dr. Anton Hofreite Fraktionsvorsitzender, Eckart von Hirschhausen, Dr. Peter Strohschneider...

Online-Diskussion

"Digital Food Cultures: Taste of Tomorrow" bei der IGW 2021

Am 20.01.2021 habe ich auf der digitalen Grünen Woche in dem Panel "Digital Food Cultures: Taste of Tomorrow" über die Zukunft der Ernährung, die Rolle von Technologie in unserer Lebensmittelwelt und verändertes Verhalten von Verbraucher*innen diskutiert. Moderiert wurde das Gespräch von Olaf Deininger und Hendrik Haase und neben mir auf dem Podium waren: Mengting Gao, Gründerin Kitchen Stories  Per Meurling, Blogger Berlin Food Stories  Fabio Zießmen, FX-Food/Metro  Das Gespräch könnt ihr hier nachschauen:

kleine Anfrage

Umsetzung der Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung

Ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel gehen zwischen Acker und Teller verloren. In der EU fallen jährlich rund 88 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an. In Deutschland landen ca. 12 Millionen Tonnen Essen pro Jahr im Müll. Aufgrund der erheblichen sozialen und ökologischen Auswirkungen der Lebensmittelverschwendung ist die Halbierung der Lebensmittelverschwendung bis zum Jahr 2030 eines der globalen Nachhaltigkeitsziele. Auch die Bundesregierung hat sich mit ihrer Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung auf das Ziel der Halbierung bis 2030 verpflichtet. Doch eine wirksame übergreifende Vermeidungsstrategie benötigt ein ganzes Maßnahmenpaket mit verbindlichen Zielen, das alle Beteiligten der Lebensmittelkette einbezieht....

Wir brauchen verbindliche Regeln, um wie viel Prozent die Hersteller Zucker und Fette reduzieren sollen – und bis wann.

Interview

Es bleibt sehr kompliziert, sich in Deutschland ausgewogen zu ernähren

"Grünen-Politikerin Renate Künast will, dass der Zuckerkonsum sinkt. Die frühere Verbraucherschutzminsiterin fordert eine verpflichtende Lebensmittel-Ampel. Für eine gesunde „Ernährungsumgebung“ hält sie indes noch weitreichendere Regulierungen für erforderlich." Lest hiermein Interview in der Welt über aktuelle Herausforderungen beim Thema Ernährung: Reduktion von Zucker, Lebensmittelkennzeichnung und Werbung durch die Lebensmittelindustrie.  

Antrag

Nahrungsergänzungsmittel besser regulieren

Die meisten Deutschen sind ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Trotzdem geben sie jährlich mehr als 1 Milliarde Euro für Nahrungsergänzungsmittel aus. Laut des Bundesinstituts für Risikobewertung nehmen ein Viertel bis ein Drittel der Erwachsenen regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel ein. Auch Nahrungsergänzungsmittel für Kinder werden verstärkt nachgefragt.Nahrungsergänzungsmittel sind als Lebensmittel eingestufte Konzentrate von Nährstoffen oder sonstigen Stoffe in verschiedenen Darreichungsformen, die eine ernährungsspezifische oder physiologische Wirkung haben. Sie dienen dazu, die allgemeine Ernährung zu ergänzen. Sie unterliegen keiner Zulassungspflicht, sondern müssen lediglich beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit durch die Anbieter angezeigt...

Nur mit Verbindlichkeit werden wir dafür sorgen, dass unsere Lebensmittel auf unseren Tellern und nicht in der Tonne landen!

Gastbeitrag

Erfolgloser Kampf gegen Lebensmittelverschwendung

"Vor knapp zwei Jahren hat Bundesministerin Julia Klöckner eine nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung auf den Weg gebracht. Ziel war es, gemeinsam mit allen Akteuren – Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft – die Lebensmittelverschwendung bis 2030 zu halbieren. Denn in Deutschland landen jährlich rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel in der Mülltonne, statt auf den Tellern. Das ist nicht nur dramatisch angesichts der vielen hungernden Menschen, sondern geht auch einher mit enormer Ressourcenverschwendung von Böden, Wasser und Energie. Heute zeigt sich, was schon vermutet wurde, die auf Freiwilligkeit basierende Reduktionsstrategie der Bundesregierung ist ein Reinfall. Denn passiert ist fast nichts. Das haben die Antworten...

Wir müssen weg von einem agrarindustriellen System hin zu einer nachhaltigen Produktion von gesunden und guten Lebensmitteln.

Gastbeitrag

Den Klimaschutz auf den Teller bringen!

"Der Energiewende muss eine Ernährungswende folgen. Unser Lebensstil des Raubbaus muss ein Ende haben. Klimaschutz ist keine Frage des Wollens, sondern ein Muss. Andernfalls landen wir in einer irreversiblen Katastrophe. Klimaschutz braucht eine Vision mit klaren Vorgaben in allen Bereichen: Das Klimaabkommen von Paris, die ökologische Modernisierung der Wirtschaft und der Abbau klimaschädlicher Subventionen gehören mit dazu. Aber auch eine Umstrukturierung unseres Ernährungs- und Landwirtschaftssystems, das in seiner derzeitigen Form gescheitert ist. Deshalb wird der Energiewende eine Ernährungswende folgen müssen." Lest hier ...

Antrag

Lebensmittelverschwendung stoppen

Unser Umgang mit Nahrungsmitteln geht zu Lasten von Umwelt und Klima. Laut aktuellem Bericht des Weltklimarats gehen zwischen Acker und Teller ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel verloren. Dieses Ausmaß an Lebensmittelverlusten ist nicht nur dramatisch angesichts fast einer Milliarde hungernder Menschen, sondern geht einher mit einer riesigen Ressourcenverschwendung: Flächen, Wasser, Ener-gie und Klimagase, die quasi umsonst genutzt werden. Auf Lebensmittel, die innerhalb der Produktionskette verloren gehen oder verschwendet werden, entfällt jährlich rund ein Viertel des landwirtschaftlichen Wasserverbrauchs, eine Anbaufläche in der Größe von China und ein Zehntel der ernährungsbedingten Treibhausgase.In der EU fallen pro Jahr rund 88 Mio. Tonnen...